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Montag, 13. März 2017

Spielabend 8. März und andere Spielabende

Uiuiui, schon Montag? Hey, ich hab diesmal doch tatsächlich voll vergessen einen Bericht zum letzten Spielabend zu schreiben. Das hat natürlich auch noch zur Folge, dass die Einladungen für den nächsten Spielabend auch nicht raus sind. Schieben wir es auf mein Alter… Hier wäre jedenfalls schon mal der Link zur Anmeldung für den Spielabend am ... äh, morgen, Dienstag. 


Für diesen Bericht ist es aber eigentlich ganz vorteilhaft, dass er so spät geschrieben wird, denn so kommt mehr zusammen. Am letzten Mittwoch wurden wir nämlich von Gästen verschmäht und deshalb haben Esther und ich nur ein Spiel zu zweit gespielt und zwar Blue Moon. Blue Moon, das ist ein Spiel aus dem Jahre 2004 vom Knizias Reiner aus dem KOSMOS-Verlag. Als das Spiel erschien war die zuvor eigentlich sehr erfolgreiche 2-Spieler-Spielreihe von Kosmos gerade am sterben, so hab ich das jedenfalls in Erinnerung. Ich hatte es damals bei einem Freund mal gespielt und für nicht schlecht befunden. Als ich es vor einiger Zeit gebraucht als Schnäppchen gesehen hatte, hab ich zugeschlagen und dann stand es erst mal wieder für ziemlich lange im Regal rum. Bei Blue Moon könnte sich jeder Spieler sein Kartendeck selber zusammenstellen. Zwei Völker (Kartendecks) sind im Grundspiel schon enthalten, einige weitere hätte man dazu kaufen können – für teuer Geld, wenn ich mich recht erinnere. Esther und ich haben jedenfalls einfach mal mit dem Grundspiel losgelegt. Obwohl das Spiel eigentlich sehr einfach ist waren zu Beginn doch erst mal einige Unklarheiten. Das erste Spiel ging dann auch ziemlich zackig an mich mit einem vorzeitigem Sieg. Dann war alles klar und die zweite Runde ging es dann schon ausgewogener zu und her. So richtig in Bedrängnis bin ich aber nie gekommen und hab dann wieder gewonnen. Es ist halt die Art von Spiel, die mir mehr liegt als Esther. Man sollte das Spiel eigentlich öfters spielen, damit man sein Deck besser kennt aber sowas bleibt bei uns ja meistens ein frommer Wunsch. Zu viele andere Spiele wollen auch gespielt werden.

Das war dann auch schon der Spielabend. Dafür hat sich am Samstag noch eine Gelegenheit gefunden bei einem Freund in Deutschland zu spielen. Hm, übrigens der Gleiche bei dem ich damals Blue Moon gespielt hatte. Zufälle gibt’s :-) . Wir waren zu viert (Bulli, Fax, Esther und ich) und angefangen haben wir mit Exit – Das geheime Labor. Esther und ich hatten uns ja schon (mehr oder weniger) erfolgreich als der verlassenen Hütte befreit, einem anderen Spiel aus dieser Reihe (für die es übrigens demnächst Zuwachs von drei neuen Spielen geben wird). Diesmal mussten wir halt aus einem Labor entkommen. Das Prinzip bleibt dasselbe: Rätsel nach Rätsel lösen, möglichst innerhalb einer Stunde und ohne Hinweiskarten zu benutzen. Das haben wir nicht ganz geschafft aber mit 7 Sternen (von 10) waren wir auch nicht ganz schlecht und Spass gemacht hat es auf jeden Fall wieder. Wobei der Aufbau schon sehr ähnlich ist und sich wahrscheinlich dann mal verbrauchen wird. Im Moment kann ich aber jedem nur empfehlen sich so ein Exit-Spiel zu kaufen – die sind super.

Danach haben wir dann ein gutes altes Tichu gespielt, best cardgame ever. Bis 300 zu 300 konnten Esther und ich gut mithalten, dann ging es bergab und am Schluss stand es 460 zu 1040 und wir hatten kein einziges Tichu im ganzen Spiel angemeldet. Trotzdem hab ich es wieder genossen. Als Abschluss gab es dann noch zum 20jährigen Jubiläum ein Bohnanza. Das hatte ich schon ewig nicht mehr gespielt. Dafür hab ich mich aber gut geschlagen und erfolgreich den letzten Platz belegt.
 
Am Sonntag dann der spielerische Tiefpunkt der Woche: Spiel des Lebens. Jawohl, das uralte Ding von MB. Ich musste, es war nicht meine Entscheidung. Marco wollte es spielen, die Oma hat auch mitgemacht. Aaargh, so ein Scheissspiel. Keinerlei Einfluss was mit einem passiert. Obwohl… nachdem ich überragend gewonnen habe kann das ja gar kein Glücksspiel sein sondern ich hab dank meiner grossartigen Strategie gewonnen. Als Kind hab ich das ja auch gerne gespielt, so wie die Kinder jetzt. Aber verstehen kann ich das nicht mehr.

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