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Donnerstag, 28. Juli 2016

Spielabend 27. Juli - Die unüblich krazy Vollmondnacht

Bevor ich vom gestrigen Spielabend berichte hier noch die Info, dass dieses mein 100. Post hier wird. Einhundert huuuuuu :-) Als ich das festgestellt habe, war ich selber überrascht. Vor diesem Blog gab es ja schon die Spielabend-Zusammenfassungen per Email und Facebook. Insgesamt mach ich das also jetzt schon eine ganze Weile. Und solange ich glauben darf, dass jemand das auch liest, werde ich wohl auch noch weitermachen (kleiner Tipp: Kommentare helfen da ungemein).

Jetzt zum Spielabend-Bericht. Es war nahezu perfekt. Sommer! Wärme! Urlaub! Gäste! Garten! kein Jodelverein! Das muss ich vielleicht noch erklären: dienstags übt leider ein Jodelverein nebenan. Und ich bin doch sooo ein Jodel-Fan. Im Winter geht das, aber im Sommer haben wir die Fenster offen und die Jodler auch. Letzten Dienstag waren wir im Garten und die Jodler im Hof. Na dankeschön. Aber gestern war Mittwoch, also keine Jodler. 

Wir waren die stattliche Anzahl von acht Nasen. Es sind ja Ferien und da wollen unsere Kinder auch mitspielen. Ausserdem waren noch Barbara und Petra dabei. Eine Premiere beim Spielabend hatte dann noch Brigitte mit Tochter Christina. Zuerst war die Überlegung, ob man zwei Gruppen macht aber wir haben ja auch für acht Spieler einige schöne Spiele. Wegen den Kindern musste ja auch eher leichte Kost auf den Tisch.

Angefangen haben wir mit Vollmondnacht, die schnelle Version der Werwölfe vom Düsterwald. Eine App übernimmt die Rolle des Spielleiters, so dass alle mitspielen können. Vollmond haben wir ja verpasst aber es war ja sowieso noch hell, als wir es gespielt haben. Bei Vollmondnacht wird nur eine einzige Nacht gespielt und ein einziger Tag. Dann müssen die Dorfbewohner einen Werwolf erwischt haben, sonst haben die Werwölfe gewonnen. Die Werwölfe sind hier eigentlich ganz brav und machen gar nix böses, dafür gibt es jede Menge Rollen, die dann für Chaos sorgen. Wir haben mehrere Runden gespielt, dann war der Akku vom Ipad leer und es war Zeit für ein anderes Spiel.

Da wir ja Kinder dabei hatten, haben wir ein Spiel gewählt, bei dem die Kinder was lernen können. Vorurteile zum Beispiel oder Klischees. Die unüblichen Verdächtigen eignet sich hervorragend dafür. Wir müssen aus zwölf Verdächtigen den Schuldigen finden. Einer ist der Zeuge, der weiss, wer der Täter ist. Die Hinweise für die Mitspieler beschränken sich aber auf Charaktereinschätzungen. Es wird eine Karte mit einer Behauptung gezogen z.B. "Er/Sie benutzt gerne öffentliche Verkehrsmittel." oder "Er/Sie hat eine Geliebte/Liebhaber.". Der Zeuge kann dann nur sagen, ob er GLAUBT, dass das für den Täter zutrifft oder nicht. Dann schätzen die Mitspieler, welche Verdächtigen ausscheiden. Entlässt man wegen Fehleinschätzung den Täter gibt es Strafpunkte. Wir haben die Teamvariante gespielt, vier gegen vier. Es ist wirklich erstaunlich, was aufgrund des Aussehens in Leute hineininterprediert wird. Aber das Spiel kam gut an.

Danach dann Zeit für Kreativität. Wieder mal eine Runde Krazy Wordz. Ich finde das Spiel immer noch toll. Esther ist weniger Fan davon. Gestern haben wir natürlich die brave Familienvariante gespielt. Wörter erfinden von denen die anderen dann trotzdem wissen, was es ist. Gestern gab es erstaunlich häufig null Punkte. Wahrscheinlich lag es daran, dass wir zu acht gespielt haben. Am Ende hatte jedenfalls Esther am meisten Punkte. 

Zum Abschluss wurde dann nochmals eine Runde mit den unüblichen Verdächtigen gewüscht, dann war auch schon Feierabend. "Schon" ist vielleicht übertrieben aber da ich ja gerade Urlaub habe, wäre noch Zeit gewesen. Aber die Kinder hatten bis zuletzt durchgehalten. Vor allem bei Michelle ist das erstaunlich gewesen.

Nächste Woche gibt es bestimmt auch wieder einen Spielabend, ich weiss nur noch nicht wann. Wir fahren für ein paar Tage weg und kommen je nach Lust und Laune und Wetter irgendwann wieder heim. Wenn die nächste Einladung kommt also nicht lange warten, sondern gleich anmelden.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Spielabend 19. Juli – Concordia

Judihui, Sommerzeit, Ferienzeit. Also ich hab ja noch nicht Urlaub aber Frau und Kinder. Die Kinder sind für drei Tage mit den Grosseltern unterwegs und somit steht einem entspannten Spielabend im Garten bei herrlichstem Wetter rein gar nichts im Wege. Wir könnten sogar früher anfangen aber bis dann alle da sind und noch über dies und das gequatscht ist sind wir dann locker wieder im üblichen Zeitrahmen. Alle bedeutet übrigens Barbara, Daniela und Karin. Und natürlich Esther und ich.

Das Spiel des Abends war Concordia vom PD-Verlag. Das ist eigentlich ein Buchverlag. Die Spiele, die sie anbieten sind alle von einem einzigen Autor: Mac Gerdts. Hab irgendwo mal gelesen, dass Verlagschef und Autor Freunde sind. Egal, jedenfalls kommen von dem guten Mac Gerdts gute Spiele. Ausser Concordia hab ich noch Antike und Hamburgum und die sind beide super. Wie auch Concordia. Die Regeln? Wer dran ist, spielt eine seiner Karten aus und macht, was dort draufsteht. Das geht solange reihum bis entweder alle Karten gekauft wurden oder jemand seine 15 Häuschen gebaut hat. Am Spielende gibt es dann eine Wertung, fertig. Das waren die Regeln. Übersichtlich, gell?!

Mit diesen wenigen Regeln dann gut zu spielen ist dann schon viel schwieriger. Die Karten, die wir ausspielen lassen uns z.B. Kolonisten von Rom aus loslaufen um in den Städten des Mittelmeerraums Häuschen zu bauen. Mit einer anderen Karte kann man eine Region aktivieren und jedes Häuschen dort wirfst einen von fünf Waren ab. Leider auch für die Häuschen der Mitspieler in derselben Region. Man kann Waren kaufen und verkaufen, neue Kolonisten aufstellen und neue Karten kaufen. Neue Karten will man vor allem mit Blick auf die grosse Wertung am Ende des Spiels. Jede Karte ist nämlich einem Gott gewidmet und jeder von denen gibt Siegpunkte für unterschiedliche Sachen. Saturnus gibt z.B. je einen Punkt für jede Region, in der man mindestens ein Häuschen stehen hat. Bin ich am Schluss in elf Regionen und habe sieben  Saturnus-Karten, dann sind das 77 Punkte. Und so war es auch und dieser superdicke Punktebatzen hat mir dann auch den Sieg beschert. Andere Götter geben Punkte für unterschiedliche Produkte, für Geld, für viele Städte usw.
 
Also ich finde das Spiel super. Zu fünft dauert es allerdings ziemlich lange. Es ginge aber eigentlich deutlich schneller, wenn jeder sich seinen Zug überlegt, bis er dann dran ist. Zu Beginn waren die Zusammenhänge aber teilweise noch nicht so verinnerlicht und so wurde ziemlich gegrübelt. Ausserdem gab es noch eine längere Unterbrechung mit Badepause. Wie immer sagen alle hinterh

er, dass man das bald wieder spielen sollte, jetzt wo man weiss, worauf es ankommt. Und wie immer wird es wohl beim Vorsatz bleiben.

Gelegenheit  dazu wäre auf jeden Fall schon nächsten Mittwoch. Dann hab sogar ich auch Ferien. Das Wetter könnte (gefälligst) auch wieder schön sein und so spricht nichts gegen einen weiteren entspannten Openair-Spielabend bei 20ers.



Mittwoch, 13. Juli 2016

Spielabende 9. bis 15. Juli – Walter spielt

Was ist das denn für eine komische Überschrift? Und dann noch mehrere Spielabende und dabei gab es doch nicht mal eine Einladung? Halloooo?

Ja also das war so, liebe Kinder:

Der lkW hat momentan sturmfreie Bude. Esther und die Kinder sind im Sommerlager der Schule. Olè-Olè! Und was macht der lkW, wenn er mal Zeit hat? Genau, er spielt. Erster Termin ist natürlich der wöchentliche Spielabend bei Zwanzgers. Eine Einladung dafür hab ich nicht verschickt, ihr müsst also nicht kontrollieren, ob ihr was verpasst habt. Beat und Bettina, ups, Entschuldigung, wo bleibt der Anstand? Also Bettina und Beat hatten sich schon vor einer Woche angemeldet – und sie haben dann nachgefragt, ob ich armer Strohwitwer nicht zu ihnen kommen möchte. Da hab ich doch gerne angenommen, denn diese Woche komme ich immer spät von der Arbeit und so musste ich da nichts mehr vorbereiten.

Während wir dann am Samstag nochmals wegen dem Dienstag kommunizierten fragte ich nach, wie es denn mit dem Wochenende ausschaut. Und siehe da, spontan klappt häufig am Besten und so war der erste Spielabend schon am Samstag und zwar mit Bettina, Beat und Elisabeth. Das Ganze im Garten, openair bei allerherrlichstem Wetter. Ich liebe es. Was auch ganz toll war, das wir viel Zeit hatten, ich viel Zeit für die Vorbereitung hatte und die Mitspieler belastbar waren. Deswegen kam dann –endlich einmal- Machtspiele von Eggertspiele auf den (Garten)Tisch. Das hab ich schon ewig und noch nicht gespielt (mein Exemplar). Für einen Dienstag dauert es zu lang und die Regeln sind, naja, happig. Es ist ein 4-Tatzen-Spiel, das ist bei Eggertspiele die höchste Kategorie. Und weil das Wetter so herrlich war, hab ich mich zum Lesen der Anleitung in den Pool gelegt. DAS ist ein Leben.

Wie eigentlich immer verweise ich für eine umfangreiche Beschreibung des Spiels auf andere Seiten. Warum sich Arbeit machen, die andere schon gemacht haben? Mehr Informationen zu Machtspiele also hier: Rezension Machtspiele auf Hall9000

Für alle, die nicht so viel lesen wollen hier  eine superkurze Beschreibung von mir: Es geht um eine Firma mit Abteilungen, Bereichsleitern, Vorstand und Boss. Ziel ist es vier Siegpunkte zu machen. Jawohl, ganze VIER. Das ist doch mal übersichtlich. Siegpunkte bekommt man, indem man auf fünf verschiedenen Leisten in den oberen Bereich vorrückt oder indem man besser ist als sein Erzfeind. Erzfeind? Jep! Eine geniale Idee, jeder hat einen geheimen Erzfeind und man muss in drei Bereichen besser als er/sie sein, dann gibt es einen Siegpunkt. Es sei auch noch erwähnt, dass das Spiel eine Deppenkarte hat. Das gibt es auch nicht so oft ;-)

Nach einer zähen ersten Runde wurden die Zusammenhänge dann besser verstanden und dann lief das Spiel. Es lief gut für mich und so kam die Runde, in der ich den vierten Siegpunkt holte und trotz vereintem Spiel gegen mich mir niemand mehr den Sieg nehmen konnte. Da war ich sicher. Irgendwie schafften es die anderen dann aber doch noch plötzlich zu Punkten zu kommen und auf einmal wurde es noch zu einer Zitterpartie. Schliesslich hab ich doch noch gewonnen – aber sauknapp. Ein schöööönes Spiel. Man kann herrlich böse sein dabei.

Anschliessend spielten wir noch eine Partie Imhotep, eine Neuheit aus dem Hause Kosmos. Imhotep könnte sogar noch Spiel des Jahres werden, denn es ist eins der drei nominierten Spiele (neben Codenames und Karuba). Nettes Spielchen, für mehr Infos guckt ihr hier: Rezension Imhotep beim Spielevater
Gewonnen hab ich – schon wieder. Was bin ich auch für ein Gastgeber?! Naja, am Dienstag sind ja die anderen Gastgeber … (da kann ich dann ohne schlechtes Gewissen gewinnen)

Zwischen Samstag und Dienstag gibt es aber auch noch den Sonntag und den Montag. Und auch da wurde gespielt, allerdings mit ohne Gästen. Wenn niemand da ist, muss man sich halt zu helfen wissen. Ich hab dann Chada & Thorn gespielt. Das ist ein Ableger von Die Legenden von Andor. Auch kooperativ aber nur für zwei Spieler – oder auch für einen Walter mit gespaltener Persönlichkeit. Wer bei Pandemie vier Mitspieler alleine übernimmt, für den sind zwei Rollen doch ein Kinderspiel.
Wie das grossen Spiel ist auch Chada & Thorn eine knifflige Aufgabe, die eher ein Knobelspiel ist. Da will jeder einzelne Zug wohldurchdacht sein. Mal eben aus dem Bauch heraus gespielt geht mit höchster Wahrscheinlichkeit schief. Also mir gefällt das ja aber es ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Ich hab die ersten beiden Szenarien gespielt (Stachelklippen und Sturmweide) und hab beide geschafft. Die Stachelklippen allerdings erst beim zweiten Anlauf. Der kleine Spielplan setzt sich immer wieder anders zusammen, so dass die Wiederspielbarkeit eigentlich höher ist als beim grossen Andor. Es hat aber weniger Flair.  Bei Andor wird die Story während jedem Szenario weitererzählt, bei Chada & Thorn gibt’s einfach ein paar Zeilen zu Beginn einer Episode. Naja, wichtiger ist, dass die Mechanik funktioniert und die funktioniert tiptop. Spannend war es, mehrmals dachte ich, dass das nicht zu schaffen ist. Umso grösser dann die Befriedigung wenn man die Kurve doch noch kriegt. Ausführlicher hier: Rezension bei den Bretterwissern

Dann kam der Dienstag und für einmal war es nicht „Spielen bei 20ers“ sondern „Spielen bei Beat und Bettina“. Elisabeth war auch wieder da und Barbara war auch noch dabei. Ich hatte das alte Herr der Ringe dabei. Inzwischen wurden ja schon zig Spiele unter diesem Namen veröffentlicht aber ich spreche von dem kooperativen Spiel von Reiner Knizia. Am Spielweekend hatte ich es endlich mal wieder gespielt. Esther mag dieses Spiel nicht so sehr und so nutze ich die Gelegenheit. Die Erweiterung Die Feinde hab ich auch noch mitgenommen und die hatte ich noch gar noch nie gespielt.  

Als echt harte Weicheier haben wir Sauron auf die 15 gestellt. Weiter weg geht nicht. Was für eine Heldengruppe ;-) Aber schliesslich sind wir ja nur fünf kleine Hobbits, da schadet so ein ordentlicher Abstand auch nicht. Und JA, ich hab Persil genommen. Äh, stopp, falscher Ausruf (Die älteren erinnern sich?). Ich wollte sagen: JA, wir haben es geschafft, der eine Ring ist zerstört. Da stand Sauron dem Ringträger schon fast auf den Zehenspitzen. Bei einer weiteren Partie würde ich aber doch den armen Sauron todesmutig auf der 12 starten lassen. Aber wer weiss, wieviel Jahre es jetzt wieder dauert, bis es mal wieder auf den Tisch kommt… Mehr Infos zum Spiel findet ihr hier: Rezi Herr der Ringe und Rezi Die Feinde

Obwohl es schon spät geworden war, brauchte es noch einen Absacker. Den nahmen wir in Form von BANG! – Das Würfelspiel zu uns. Es machte auch tatsächlich BANG! und schon war es wieder vorbei. Ein kerngesunder Sheriff (Elisabeth) mit seinem kerngesunden Hilfssheriff (Bettina) verliessen mit rauchenden Colts den Showdown. Die unfähigen Banditen Beat und Walter und die Abtrünnige Barbara waren sowas von schnell weg vom Fenster. Naja, auch gut. So kam ich früher (haha) ins Bett. Infos zum Spiel: Rezi zu BANG! auf Rezensionen für Millionen

Und nun ist Mittwoch und ich bin müde. Müüüüde. Lange Arbeitstage und kurze Nächte sind eine schlechte Kombination. In der Überschrift heisst es ja Spielabende 9. bis 15. Juli. Heute ist doch erst der 13.? Das hab ich geschrieben, weil heute Abend der monatliche Spielabend der Ludothek Zofingen ist, am Donnerstag der monatliche Spielabend in Roggwil und am Freitag der monatliche Spielabend in Aarburg. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich es ziemlich blöd finde, dass die monatlichen Spielabende hier in der Gegend alle in derselben Woche stattfinden? Drei Wochen nix und dann drei in einer Woche. Da hab ich bestimmt schon mal drüber geschimpft. Zeit hätte ich ja diesmal aber ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste. Heute mach ich mal Pause und schau dass ich am Donnerstag dann Roggwil noch mitnehmen kann. Am Freitag kommt dann die Familie wieder zurück und dann ist das mit dem Zeit haben auch wieder vorbei. Aber ich freu mich natürlich schon sehr die Rückkehr. Walter alleine zu Hause? Länger als eine Woche ist das nicht gesund :-)

Samstag, 9. Juli 2016

Spielabend 5. Juli – Revolte in Rom

Ja sapperlot, schon Samstag und noch nichts geschrieben zum Spielabend vom Dienstag. Heieiei, so geht das aber nicht mein Herr. Ich könnte jetzt Besserung geloben aber … ich tu es nicht. Ey, bini Scheff hier, schreib isch, wann ich will, capisci?

Furchtbar viel gibt’s eh nicht zu berichten. Aber das hat mich ja noch nie davon abgehalten viel zu schreiben. Jedenfalls waren wir am Dienstag leider schon wieder gästelos. Das Sommerloch lässt grüssen. Deshalb haben wir zuerst noch mit den Kindern eine Runde gespielt. Angefangen haben wir dabei mit Gelb gewinnt. Ein No-Brainer könnte man sagen. Wenn es hochkommt muss man zwei Zahlen addieren oder sogar mal drei ohoooo. Mit Kindern kann man es aber durchaus spielen – eine Bereicherung für die Spielewelt ist es aber definitiv nicht. Mehr Informationen dazu gibt es hier: http://www.hall9000.de/html/spiel/gelb_gewinnt 

Danach wurde Ligretto gewünscht und da bin ich natürlich sofort und gerne dabei. Eigentlich sind Hektikspiele nicht so mein Ding aber für Ligretto mach ich doch gern eine Ausnahme.

Als die lieben Kinderlein im Bettilein Heiaheia gemacht haben gab es noch ein Spielchen für Esther und mich. Nein, nichts unanständiges sondern Revolte in Rom samt Erweiterung Arena. Ein Frühwerk von Stefan Feld um den es in letzter Zeit recht ruhig wurde. Das ist/war mein Lieblingsspieleautor aber zuletzt kam fast schon zuviel von ihm raus und es gab bei mir einen gewissen Sättigungseffekt. Insofern tut die Pause gut und ich hoffe dann irgendwann wieder auf einen richtigen Kracher. Ach ja, falls sich hier ein Leser befindet, der ein Luna zu verkaufen hätte…
 
Revolte in Rom fanden wir jedenfalls total klasse. Damals. Im Jahre 2009, als wir es zuletzt gespielt hatten. Wie die Zeit vergeht... Am Dienstag konnte es die Begeisterung nicht mehr so recht hervorholen. Es zog sich. Also schlecht war es nicht aber es zog sich ziemlich. Es lag vielleicht auch an unseren Karten. Wir hatten kaum was zum Angreifen aber auch nichts, um so richtig Punkte zu machen. Ich würde es jedenfalls sofort wieder spielen und dann könnte es schon anders laufen. Eine gewisse Enttäuschen war auf jeden Fall dabei. Wir haben ja die Karten der Erweiterung einfach dazu gemischt. Es gäbe ja auch die Möglichkeit, dass jeder einen Satz Karten nimmt und sich sein eigenes Deck zusammenbaut mit dem er/sie spielt. Könnte ich mir noch gut vorstellen. Das macht man aber natürlich nicht, wenn man ein Spiel das erste Mal (seit Jahren) spielt und Esther liegt sowas sowieso nicht. Aber vorstellen darf man es sich ja mal. Für mehr Infos verweise ich auch hier auf http://www.hall9000.de/html/spiel/revolte_in_rom

Tja, und das war es auch schon. Das kurze Spiel, das ein langes Spiel wurde, beendete den Spielabend.